Herz-Jesu Krankenhaus, Dernbach

Umbau und Erweiterung OP-Bereich und Notaufnahme

Die Ausgangssituation der Planung sieht zum einen die Neustrukturierung der OP-Abteilung vor, und zum anderen den Anbau im Bereich des Haupteinganges mit administrativer Aufnahme, Anpassung der Patientenwegeführung von elektiven Patienten und getrennten Funktionsabläufen für Notfallmanagement, inclusive der neuen Liegendkrankenvorfahrt.

Die Sanierung und Erweiterung der OP-Abteilung erfolgte bei fortlaufendem Krankenhausbetrieb unter der Prämisse von zwei voll funktionstüchtigen OP-Sälen, incl. einem hygienisch funktional erforderlichem Nebenraumprogramm.

Die Anbindung an die bestehende Sterilisation erfolgt durch den Anbau eines neuen Sterilgutflures mit Rüstplatz aus Leichtbaukonstruktion. Der Bereich Aufwachraum und Postoperative Behandlung ist zwischen der zentralen Aufzugsgruppe und OP-Abteilung am Lichthof positioniert und sorgt für einen optimalen vertikalen Patiententransport zu Funktionsbereichen und Bettenstationen.

Der neue Haupteingang ist mit seinen nur auf vier Stahlstützen aufgelegte Glasdachkonstruktion und dem schräg eingestellten roten Windfangkubus die neue moderne Adresse des Krankenhauses. Die elektiven Patienten gelangen hier zur Aufnahme und zu den Stationen. Die Notfälle erreichen über die neue Liegendkrankenvorfahrt auf der Rückseite des Gebäudekomplexes direkt den Schockraum, den Eingriffsraum und die Behandlungsräume, die dann wiederum die interne Verbindung zu den elektiven Patientenströmen ermöglichen.

Im Zuge der Maßnahme wurden umfangreiche Brandschutzmaßnahmen in vertikal und horizontal angrenzenden Bereichen im laufenden Krankenhausbetrieb durchgeführt.

Das Projekt bearbeitete unser Büro in einer Arbeitsgemeinschaft mit sander.hofrichter Architekten aus Ludwigshafen, die sich für die Leistungsphasen 1 bis 4 verantwortlich zeichnen.

Bauherr: Katharina Kasper Viasalus GmbH
Leistungsphasen: 5-9
Bauzeit  2015 – Ende 2018

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