Krankenhaus Nordwest Frankfurt

Studie neue Neurologie

Für die neue Neurologie wurde eine ganzheitliche Planung vorgeschlagen, bei der Baukörper und Freiräume ein schlüssiges und ausgewogenes Gesamtkonzept bilden. Hierbei wird die vorgefundene Gebäudestruktur der Hauptbaukörper und Höfe fortgeführt und die parkähnliche Gartenanlage des Friedhofs im Osten über den Eingangsbereich in den neuen Garten nach Südwesten hineingeführt.

Grundsätzlich sind alle neuen Erweiterungsgebäude so angelegt, dass lichtdurchflutete, taghelle Eingangs- und Aufenthaltsbereiche entstehen, die über eine hohe räumliche Qualität verfügen. Auch die Freiräume der Höfe und des neuen Gartens bieten eine Aufenthaltsqualität, die für die Nutzer eines Krankenhauses von enormer Bedeutung ist.

Die Gebäude der neuen Neurologie sind als kompakte und klare Baukörper lesbar und direkt mit dem Bestandsbau verbunden. Sie erhalten zusätzlich eine separate und zentral gelegene neue Eingangsadresse im Erschließungshof mit eigener Vorfahrt.

Die Fassaden sind sowohl in der Horizontalen durch die geschossweisen Bänder, als auch in der Vertikalen durch die freie Anordnung geschosshoher Aluminiumlamellen rhythmisch gegliedert. Die Lamellenstruktur lässt eine gewisse Transparenz und Offenheit zu, wahrt jedoch immer noch genügend Privatheit, vor allem in den Aufenthalts- und Untersuchungsbereichen. Wesentliches Qualitätsmerkmal, vor allem in der Pflege, sind die bodentiefen Fenster, die den Ausblick ins Freie für liegende Patienten deutlich verbessern.

Konkurrierendes Wettbewerbsverfahren 2017, 2. Preis

Erdgeschoss

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